07
Jul

Bastian Schweinsteiger fühlt sich fit für das Spiel gegen Brasilien

Bastian Schweinsteiger fühlt sich wieder komplett fit und bereit für Brasilien
Das Traum-Halbfinale gegen Brasilien steht. Auf dem Papier ein Spiel der Kämpfer gegen die Ballkünstler, allerdings kann man schon lange nicht mehr von diesen klaren Grenzen von früher sprechen. Mittlerweile haben auch wir talentierte Techniker in den eigenen Reihen und die Selecao hat das Grätschen und Ballwegdreschen für sich entdeckt. "Ich bin für eine gesunde Härte aber das eine oder andere Foul ging darüber hinaus", so Bastian Schweinsteiger über die derzeit geführten Diskussionen. Nach der schweren Verletzung von Neymar kamen die Kritiker aus allen Löchern, die eine Überhärte und unfähige Schiedsrichter bei dieser WM bemängeln.

Die einst so gefeierten Techniker aus Brasilien sind da aber keine Ausnahme, denn in ihrem Viertelfinale gegen Kolumbien pfiff der Schiedsrichter gleich 31 Fouls gegen die Selecao ab. "Wir denken bei Brasilien immer an Zauberer, aber so ist es nicht mehr. Die Mannschaft hat sich verändert, Härte gehört zu ihren Spiel dazu. Darauf müssen wir uns einstellen - und auch die Referees", so Schweinsteigers klare Worte. Viele gehen davon aus, dass durch den Ausfall des brasilianischen Superstars nun ein leichteres Match auf uns wartet, doch auch Schweinsteiger geht davon aus, dass es den Brasilianern einen weiteren Kräfteschub verliehen könnte, der zu einer Trotzreaktion führen könnte. Er selbst ist nach seiner Verletzung offensichtlich wieder komplett fit und sieht sich in der Lage auch ein hartes Spiel über die 90 Minuten hinaus zu bestreiten.

Auch die Grippewelle im DFB-Lager scheint kein größeres Problem mehr zu sein, denn am Sonntag meldeten sich bis auf den verletzten Mustafi alle Spieler des 23er-Kaders fit. "Wir sind in der wunderbaren Situation, dass alle 22 Spieler jetzt endlich fit und gesund sind", so Co-Trainer Hansi Flick. Vieles deutet also darauf hin, dass wir zumindest in der Defensive die gleiche Aufstellung wie bereits gegen Frankreich bewundern dürfen. Heißt im Klartext, dass Philipp Lahm wieder über rechts kommt und für Khedira und Schweinsteiger den Platz im defensiven Mittelfeld räumt. Diese Aufstellung geht lediglich zu Lasten von Per Mertesacker, der seinen Platz in der Innenverteidigung wohl an Jerome Boateng abgeben muss, der vor allem in Sachen Schnelligkeit ein deutliches Plus gegenüber dem Kapitän des FC Arsenal zu verzeichnen hat.


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