23
Jun

Entwarnung bei Boateng und Müller

Die Deutschen konnten gestern im Spiel gegen Ghana nicht überzeugen und das gilt auch für Sami Khedira, der nach seinem Kreuzbandriss erst sehr spät auf den WM-Zug aufgesprungen ist. Gegen die Afrikaner brachte der Sechser von Real Madrid nicht seine beste Leistung und musste dann auch noch verletzt ausgewechselt werden. Ähnlich sah es bei Jerome Boateng aus und auch Thomas Müller trug kurz vor Schluss noch eine Platzwunde davon.

"Bei diesem Tempo und bei diesen Bedingungen ist Sami Khedira körperlich ein bisschen an die Grenzen gekommen", so Bundestrainer Joachim Löw über Khedira. Nach der Einwechslung von Bastian Schweinsteiger bekam das Deutsche Spiel eine neue Tiefe und so sind die Diskussionen um die Besetzung im Mittelfeld vorprogrammiert. Es wurde nun bekannt gegeben, dass Khedira sich eine Innenbandzerrung im linken Knie zugezogen hat, die ihn heute vom Mannschaftstraining abhielt. Boateng musste gegen Ghana mit einer Muskelverhärtung ausgewechselt werden, doch zumindest beim Verteidiger gab es jetzt vorsichtige Entwarnung. "Die letzte Information ist, dass Jerome morgen wieder trainieren kann, dass es eigentlich ganz gut aussieht", so Oliver Bierhoff am Sonntagabend, der sich in Sachen Khedira noch nicht weiter äußern konnte: "Richtung Spiel gegen die Amerikaner wird er zumindest wieder zur Verfügung stehen."

Derweil gibt es bei Thomas Müller keinen Grund zur Sorge. Bei der letzten Aktion des Spiels gegen Ghana hat sich der Münchnern einen tiefen Cut über dem linken Auge zugezogen, konnte aber am Tag danach schon wieder mit seinen Teamkollegen trainieren. Nun steht das Endspiel gegen die USA am Donnerstag an und die Jungs sind motiviert, sich dort den Gruppensieg und damit den Einzug ins Achtelfinale zu sichern. "Wenn wir unsere Leistung abrufen, sehe ich keine Gefahr, dass wir nach Hause fahren. Aber wir sind auch richtig heiß darauf, ins Achtelfinale einzuziehen", so Kapitän Philipp Lahm überzeugt.


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